Ursprung/Quellen

Woher kommt das Wasser?

Bevor natürliches Mineralwasser frisch aus der Flasche ins Glas sprudelt, hat es bereits einen langen Weg hinter sich gebracht: Vor Jahrzehnten ist es als Niederschlag vom Himmel gefallen und in den Boden eingedrungen. Es sickert nach und nach durch die verschie-
denen Erd- und Gesteinsschichten und sammelt sich schließlich in großen unterirdischen Reservoirs – den Quellen. Viele Wässer brauchen Jahrzehnte, manchmal Jahrhunderte, bis sie zu Mineral-
wasser werden. Sie lagern dann, geschützt vor Verunreinigungen, tief unten in der Erde.

Auf dem langen Weg zur Quelle wird das Wasser durch die verschiedenen Gesteinsschichten gereinigt, gefiltert und mit Mineralstoffen angereichert. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Geschwindigkeit, mit der sich das Niederschlagswasser immer tiefer in das Gestein vorarbeitet. Je langsamer dies geschieht, desto mehr Mineralstoffe kann das Wasser lösen. Vor allem in vulkanischen Gebieten reichert es sich zusätzlich mit Kohlensäure an. 

Zurück ans Tageslicht kommt das Mineralwasser in der Regel durch leistungsstarke Pumpen.

Qualität

Wenn es um Reinheit, Hygiene und Qualität von Produkten geht, führt Mineralwasser die Liste der Lebensmittel an. Mineralwasser ist das einzige Lebensmittel in Deutschland, das amtlich anerkannt werden muss – so legt es die Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTV) fest. Die hohe Qualität ist damit garantiert. Das Anerkennungsverfahren umfasst mehr als 200 Einzeluntersuchungen. Die MTV regelt bis ins kleinste Detail, was ein natürliches Mineralwasser ausmacht. Dazu gehört vor allem, dass Mineralwasser seinen Ursprung in einem unterirdischen und vor Verunreinigungen geschützten Wasservor-
kommen hat. Außer Kohlensäure darf dem Mineralwasser nichts hinzugefügt werden; lediglich Eisen und Schwefelverbindungen dürfen entzogen werden.

Qualität und Reinheit sind oberstes Gebot. Deshalb wird Mineralwasser ständig kontrolliert: sowohl intern als auch durch externe Labors. Die Lebensmittelüberwachung der Behörden, die Testkäufe in Getränke-
märkten und Stichproben direkt an der Quelle durchführt, sorgt für höchste Sicherheit. Bei den Mineralbrunnen selbst erfolgen die Analysen zum Teil sogar mehrmals täglich. Die Fachkräfte der Qualitätssicherung im Abfüllbetrieb führen regelmäßig, mindestens aber alle 50.000 Liter umfangreiche mikrobiologische Untersuchungen durch. So garantiert ein Netz von Kontrollen die ursprüngliche Reinheit des Naturproduktes Mineralwasser – vor, nach und während der Abfüllung.

Hygiene, Qualität und Sicherheit bestimmen auch den Prozess der Abfüllung. Mineralwasser muss direkt am Quellort in die für den Verbraucher bestimmten Verpackungen abgefüllt werden. Auch das Etikett auf der Mineralwasserflasche ist Ausdruck größter Vertrauens-
würdigkeit. Es enthält alle gesetzlich vorgeschriebenen Angaben, zum Beispiel den Analysenauszug und Angaben über mögliche Behand-
lungsverfahren sowie über seine Herkunft. 

 

 

Die Entstehung von Mineralwasser